Bio aus dem Fachmarkt

Wir sind ja beileibe keine junge Familie mehr. Dennoch trinken unsere Kinder leidenschaftlich gerne Smoothies. Leider ist in den Smoothies, die es in den diversen Supermärkten gibt, viel Zucker enthalten. Da wir einen kleinen Garten haben, in dem Gemüse und Beeren wachsen, hätten wir die Zutaten für die Smoothies ja sowieso zu Hause. Die Kinder möchten lieber Obst, wir, die Eltern, lieber Säfte aus Gemüse. Der ständige Kauf von Smoothies geht auch ganz schön ins Geld, da wir kaum einmal ohne den Fruchtsäften aus dem Supermarkt kommen. Wir haben uns überlegt, die Smoothies selbst herzustellen. Also ging es gleich mal in den Fachmarkt. Dort sahen wir uns die unterschiedlichen Modelle an, und ließen uns genau erklären, wie sie funktionieren und vor allem, welche Obst- und Gemüsesorten wir damit verarbeiten können. Gerne ließen wir uns auch erklären, welche Presse am besten ist, damit beim Entsaften die wertvollen Vitamine nicht verloren gehen. Empfohlen wurde uns ein Entsafter, der sich langsam dreht. Bei schnelldrehenden Entsaftern werden die Vitamine zerstört, da zu viel Sauerstoff aufgewirbelt wird. Klar, das leuchtete uns ein, denn viele Vitamine reagieren ziemlich empfindlich, wenn sie mit Sauerstoff in Berührung kommen.

apfel

Apfel im Garten: Auch mit Fallobst kann man super Säfte zubereiten

Nachdem wir uns einige Modelle einer langsam drehenden Saftpresse angesehen haben, blieb nur noch die Entscheidung offen, welches Modell wir kaufen sollen. Natürlich spielte da auch das Familienbudget eine Rolle. Wir haben kurz zusammengerechnet, wie viel Geld wir im Monat für Smoothies ausgeben. Pro Kind täglich ein Smoothie, das sind bereits zwei Smoothies pro Tag. Hochgerechnet auf den Monat kamen wir auf eine nicht gerade kleine Summe. Wir entschieden uns für ein mittelpreisiges, jedoch hochwertiges Modell, das auch noch so schön war, dass es gut in die Küche passt, also beinahe schon eine Deko. Seit wir die Saftpresse zu Hause haben, trinken wir alle täglich ein oder mehrere Smoothies. Das Tolle daran ist, dass sich jeder sein Getränk selbst zusammenstellen kann. Die Kinder lieben Obstsäfte, sie gehen in den Garten, pflücken sich die Beeren und kommen damit in die Küche. Die Bedienung ist kinderleicht, sodass die größere Tochter schon selbst ihren Lieblingssaft machen kann. Seit wir die Saftpresse haben, wird kein Fruchtsaft mehr gekauft, maximal wandert irgendeine Obst- oder Gemüsesorte in den Einkaufswagen, die wir nicht selbst im Garten haben. Aber auch hier achten wir auf Qualität und kaufen nur Biowaren. Inzwischen hat es sich auch bei Freunden der Kinder herumgesprochen, dass wir eine Saftpresse haben. Wenn sie zu Besuch kommen, möchten sie immer einen frisch gepressten Saft trinken.

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